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Positive Zukunftschancen mit Holz- und Bautenschutz

Flyer Ausbildungsberuf Holz- und bautenschützer ZDBWenn du beides drauf hast!

Köpfchen für immer neue Herausforderungen –

ohne Kenntnis naturwissenschaftlicher Grundlagen geht es nicht

Muskeln für den vollen Körpereinsatz –

Holz- und Bautenschutz ist kein Job für Stubenhocker

Die neuen Ausbildungsberufe

Die Instandsetzung und Sanierung von Bausubstanz („Bauen im Bestand“) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Arbeiten im Bestand stellen den Sanierer dabei vor häufig wechselnde Herausforderungen, da sowohl die Schadensbilder als auch deren Ursachen variieren. Der Holzschutz und Bautenschutz ist deshalb ein Arbeitsgebiet, das hohes Fachwissen und handwerkliches Können erfordert. Mit den neuen Ausbildungsberufen „Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten“ und „Holz- und Bautenschützer/in“ reagiert das Baugewerbe auf die Veränderung des Marktes, der einen stetig steigenden Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal für die Gebäudesanierung verzeichnet.

Das Arbeitsgebiet

Holz- und Bautenschützer sind Spezialisten im Erkennen, Beurteilen und Sanieren von Schäden an Holzbauteilen, sowie Schäden an Beton und Mauerwerk. Ob eine bröckelnde Betonfassade, ein feuchter Keller oder ein von Holzschädlingen befallener Dachstuhl. Als qualifizierte Fachleute der Sanierung schützen Holz- und Bautenschützer/innen  Gebäude vor der Zerstörung durch Holzschädlinge und Hausschwamm, sie sanieren dort, wo Feuchtigkeit und Salze das Mauerwerk bedrohen und erhalten Bau-Werte, indem sie diese
dauerhaft vor schädigenden Witterungseinflüssen bewahren.

Die ZukunftschancenEine Zukunft wenn du beides drauf hast

- In Deutschland werden immer weniger Häuser gebaut, damit steigt kontinuierlich das Alter der bestehenden Bausubstanz.
- Die Lebensgewohnheiten der Menschen ändern sich im Laufe der Zeit und damit auch die Anforderungen an die Häuser.
- Aufgrund neuer Gesetze zum Umweltschutz (Energieeinsparung) oder neuer Ansprüche der Bewohner müssen viele alte Häuser erneuert werden.
- Je älter ein Gebäude ist, desto häufiger treten Schäden auf, die saniert werden müssen.
- Die häufigsten Schäden an Altbauten entstehen durch das Eindringen von Feuchtigkeit in die Bausubstanz.
- Holz- und Bautenschützer sind Spezialisten auf dem Gebiet der Sanierung von Feuchtigkeitsschäden, der Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten und Hausschwamm, sowie der Bauwerkstrocknung.
- Der Bedarf an Spezialisten, die in der Lage sind alte Häuser fachgerecht zu sanieren und den neuen Anforderungen anzupassen, nimmt ständig zu.
- „Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten“ und „Holz- und Bautenschützer/in“ sind zwei neue Ausbildungsberufe, die geschaffen wurden, um die dringend erforderlichen Spezialisten für die Sanierung von Gebäuden auszubilden.

Das bedeutet: Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Instandsetzung von existierender Bausubstanz hat sich der Holz- und Bautenschutz zu einem Arbeitsfeld entwickelt mit hervorragenden Zukunftsperspektiven für ausgebildete Fachleute.

Erfahre mehr über die guten Berufaussichten und lies hierzu das Gutachten des Bundesinstituts für Berufsbildung.

Holz- und Bautenschützer/innen brauchen:

Köpfchen für immer neue Herausforderungen – ohne Kenntnis naturwissenschaftlicher Grundlagen geht es nicht.
Feuchtigkeitsschäden haben viele Ursachen, die es bei einer erfolgreichen Sanierung zu berücksichtigen gilt. Wer fachgerecht sanieren will, muss die physikalischen Zusammenhänge zwischen Luftfeuchtigkeit und Temperatur ebenso beherrschen, wie die Wechselwirkung der Feuchtigkeitsaufnahme von Baumaterialien und deren Belastung durch Schadstoffe. Im Holzschutz ist es die Kenntnis der biologischen Beschaffenheit von Holz sowie der Lebensweise und Anatomie der Holzschädlinge, die eine qualifizierte Fachkraft ausweisen. Und über all dem steht ein verantwortungsvoller Umgang mit Holz- und Bautenschutzmitteln, deren chemische Reaktionswirkungen ebenso zu erkennen sind, wie deren Gefährdungspotenzial für die Umwelt.

Muskeln für den vollen Körpereinsatz – Holz- und Bautenschutz ist kein Job für Stubenhocker
Der Arbeitsplatz von Holz- und Bautenschützern/Bautenschützerinnen ist die Baustelle. Um eine Sanierung vorzubereiten heißt es Putz abschlagen, Mauerwerksfugen auskratzen oder zerstörte Hölzer abbeilen. Und auch die darauf folgende Sanierung erfordert neben handwerklichem Geschick und Können den vollen Körpereinsatz, so z. B. beim Verputzen von Wänden und Bohren von Löchern zur Abdichtung von Mauerwerk oder Bekämpfung des Echten Hausschwamms.

Die Berufsausbildung

Die Ausbildung findet abwechselnd in der Berufsschule, welche theoretische Kenntnisse vermittelt, sowie im Ausbildungsbetrieb und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum statt, wo praktische Fertigkeiten gelehrt werden.

Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
Die Basis für beide Ausbildungsberufe bildet eine zweijährige Lehre, welche die Kerntätigkeiten eines Holz- und Bautenschützers umfasst:
- die Bauwerksbdichtung und
- den Schutz von Holzkonstruktionen
Die zweijährige Ausbildung schließt mit der Gesellenprüfung zur „Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten“ ab.

Holz- und Bautenschützer/in
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Nach Abschluss der zweijährigen Basisausbildung erfolgt im dritten Jahr eine Differenzierung. Die Auszubildenden müssen sich nun für eine weiterführende Ausbildung entweder im Holzschutz oder im Bautenschutz entscheiden.
- Die zweijährige Ausbildung (Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten) ist auf die dreijährige Ausbildung (Holz- und Bautenschützer/in) anrechenbar (gestufte Ausbildung).
- Betriebe und Auszubildende können sich aufgrund der gestuften Ausbildungsstruktur zu Beginn der Ausbildung für die dreijährige Lehre entscheiden oder erst nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Ausbildung zu einer Fortsetzung der Lehre entschließen.
- Die dreijährige Ausbildung schließt wie die zweijährige Fachkraftausbildung mit einer Gesellenprüfung ab.
Beide Berufe sind neue Berufe des Baugewerbes. Die Ausbildungsordnungen traten zum 1. August 2007 in Kraft.

Ausbildung von A-Z

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