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Die neuen Meister im Holz- und Bautenschutz 2019

Die zweijährige Schulzeit endet meisterlich

Ein besonderer Glückwunsch geht an Svenja Reichert als bundesweit erste Meisterin im Holz- und Bautenschutzgewerbe und natürlich an ihre acht männlichen Kollegen.
Der 3. Meisterlehrgang startete 2017 an der Handwerkskammer Düsseldorf. Die Teilnehmer haben zwei Jahre berufsbegleitend die Schulbank gedrückt.

Vor dem begehrten Meisterbrief warteten noch die Prüfungen.

In einer 2-tägigen Meisterprüfung im März wurde das vermittelte Wissen schriftlich abgefragt.

Bei der 3-tägigen Bearbeitung des Meisterprüfungsprojektes im April musste dieses Wissen an einem Sanierungsbeispiel aus der Praxis angewendet werden. Es galt Schadensmechanismen zu erkennen, diese zu bewerten und zu beschreiben. In den weiteren Schritten folgte die Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes, Erstellung eines Leistungsverzeichnisses bis hin zur detaillierten Kalkulation einzelner Sanierungsschritte. Das alles unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes, laufender Nutzung des Objektes während der Sanierung und denkmalpflegerischen Anforderungen.
Eine vielschichtige Aufgabenstellung, zu deren erfolgreicher Bearbeitung eine fundierte Ausbildung und überdurchschnittliches Wissen notwendig ist.

Den Abschluss bildete das Fachgespräch Ende Mai. Hier mussten die angehenden Meister vor einem Prüfungsausschuss, bestehend aus erfahrenen Praktikern und Sachverständigen des Holz- und Bautenschutzes sowie Dozenten der Handwerkskammer, nochmals ihr Wissen unter Beweis stellen.
Es wurden Fragen zu der im Rahmen des Meisterprüfungsobjektes erarbeiteten Sanierung gestellt. Ein zusätzlicher Befall durch den Echten Hausschwamm musste von den Prüflingen bewertet, die notwendigen Maßnahmen spontan in die Sanierungsplanung eingearbeitet und dem Prüfungsausschuss erläutert werden.

Trotz der hohen Anforderungen haben alle Teilnehmer die Prüfungen erfolgreich bestanden.

Meister fallen nicht vom Himmel, sie werden ausgebildet.
Erneut hat das Team aus Dozenten der Handwerkskammer, externen Dozenten und vielen weiteren Helfern im Hintergrund hervorragende Arbeit geleistet.
Hierfür möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken.

Das letzte Wort gehört jedoch den Hauptakteuren, den frisch gebackenen Meistern des Holz- und Bautenschutzgewerbes.
An dieser Stelle unsere Glückwünsche zur bestandenen Prüfung und Respekt dafür, eine solch umfangreiche Ausbildung berufsbegleitend abzuschließen.

Aber denken Sie daran, wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der verkehrten Stelle.
Bleiben Sie lernfähig und lernwillig. Seien Sie stets bereit, sich fort- und weiterzubilden. Und haben Sie stets den Mut zur Veränderung.
Dass Sie das können, haben Sie in den letzten zwei Jahren unter Beweis gestellt.

Wir wünschen Ihnen, dass es Ihnen gelingt, beruflichen Erfolg und privates Glück gemeinsam unter einen Hut zu bringen!

Heiko Teutenberg

Meister im Holz- und Bautenschutzgewerbe 2019
Die neuen Meister im Holz- und Bautenschutz mit ihren Prüfern

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