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Feuchtigkeit im Mauerwerk

Grundregeln bei der Vergabe von Trockenlegungsarbeiten

Feuchtigkeit im Mauerwerk hat die verschiedensten Ursachen. Nicht selten sind es minimale Baumängel, die im Laufe der Zeit zu erheblichen Bauschäden führen können. Zur Feststellung der Schadensursache bedarf es daher zu Beginn einer Sanierungsmaßnahme immer einer genauen Schadensanalyse durch einen Bausachverständigen oder einer Fachfirma.

Die Ursachen für die Durchfeuchtung des Mauerwerks sind in der Regel ein fehlende oder nicht funktionierende Abdichtung gegen aus den Boden aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit, falsche Baustoffe, Schwitzwasser und ungenügende Wärmedämmung. So wurden z.B. bis in unser Jahrhundert hinein Häuser nur selten horizontal gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt. Entsprechend leiden gerade Altbauten im unteren Sockelbereich unter einer starken Durchfeuchtung. Die Wirkung aufsteigender Feuchtigkeit äußert sich dann in der Zermürbung von Mauerziegeln, Mauer- und Putzmörteln, Anstrichen, Beschichtungen, aber auch in Form von Schimmelpilzbildung und Schwammbildungen an Holzbauteilen und Tapeten, was in extremen Fällen zur völligen Zerstörung der Bausubstanz führen kann.

Abhilfe bieten hier moderne Techniken und verbesserte Schutzsysteme in Form unterschiedlichster Maßnahmen und Methoden an. Dies hat zur Folge, daß nur der Fachmann, der die Materie kennt und sich weiterbildet in der Lage ist, unter der Vielzahl von Möglichkeiten die jeweils richtige Methode zu wählen, mit deren Hilfe sich Schäden sicher beheben, bzw. verhüten lassen. So bleibt nicht aus, daß mitunter selbsternannte Fachleute und Spezialisten mit zweifelhaften und nicht in jedem Fall seriösen Gutachten und Sanierungsarbeiten kostengünstig Abhilfe versprechen. Um so wichtiger ist es daher für den Althausbesitzer nach Kriterien zu suchen, die ihm Sicherheit und Entscheidungshilfe bieten und ihn vor Scharlatanen, unnötigen Kosten und Folgeschäden schützen. Der Deutsche Holz- und Bautenschutzverband (DHBV) bietet hier Hilfe, indem er Bauherren und Auskunftsuchende berät und Interessenten bei der Suche nach Fachunternehmen unterstützt. Sicherheit und Entscheidungshilfe bietet zudem das DHBV-Verbandsemblem, da es qualifizierte Fachleute der Bauwerkserhaltung ausweist.


4 wichtige Grundregeln, die Sie bei der Vergabe von Trockenlegungsarbeiten unbedingt beachten sollten.

1. Beauftragen Sie ausschließlich Fachfirmen
Die Sanierung von Feuchtigkeit im Keller und im erdnahen Wandbereich ist eine Aufgabe für qualifizierte Fachfirmen, da falsche Maßnahmen, in Unkenntnis der Feuchtigkeitsursache, in der Regel den Schaden nur vergrößern, anstatt ihn zu beseitigen.
Für den Laien gilt daher grundsätzlich:
Hände weg und eine Fachfirma mit den Sanierungsarbeiten beauftragen.

2. Seien Sie bei der Auftragsvergabe kritisch
und mißtrauen Sie Methoden, die (meistens im Ausland) vielfach patentiert sind und sensationelle Wirkung versprechen. Höchste Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn mit umfangreichen Garantieversprechungen (z.B. 10 Jahren) geworben wird.
Denken Sie daran:
Jede Garantiezeit ist wertlos, wenn das betreffende Unternehmen aufgelöst wird oder in Konkurs geht.

3. Lassen Sie sich konkrete Angebote unterbreiten
und fragen Sie vor der Vergabe von Aufträgen nach einem Qualifikationsnachweis und Referenzen. Fehlen diese, ist Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich,
den Rat von Fachleuten und Sachverständigen, z.B. des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbandes (DHBV), einzuholen.

4. Bevorzugen Sie die Handwerksbetriebe Ihrer Region,
vorausgesetzt, diese verfügen über die notwendige Qualifikation und besitzen Ihr Vertrauen. Bei eventuellen Schwierigkeiten haben Sie somit immer schnell einen kompetenten Ansprechpartner. Der DHBV unterstützt Sie bei der Suche nach Fachfirmen.

Sicherheit und Entscheidungshilfe bietet das DHBV-Verbandsemblem, da es qualifizierte Fachleute der Bauwerkserhaltung ausweist.

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