
Berufsausbildung mit Zukunft
Werde Holz- und Bautenschützer
Es ist egal, woher du kommst, wichtig ist, wohin du willst
Sobald ein Haus fertig gebaut ist, altert es und muss irgendwann saniert werden. Dies ist eine Aufgabe für den Holz- und Bautenschützer. Erst seit 2007 ist dieser Beruf ein Ausbildungsberuf im Bauhandwerk. Dies hat natürlich seine Gründe, denn das Handwerk braucht dringend Spezialisten, die sich mit der Erhaltung von Gebäuden auskennen und dies von Grund auf gelernt haben. So gibt es eine 2-jährige Berufsausbildung mit dem Abschluss „Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten“ und eine 3-jährige Berufsausbildung mit dem Abschluss Gesellenbrief „Holz- und Bautenschützer/in“.
Hier arbeitest Du
Dein Einsatzort sind vor allem Häuser und Wohnungen, in denen Menschen ihr Zuhause haben und das ihnen somit sehr wertvoll und wichtig ist. Doch wenn Feuchtigkeit oder Holzschädlinge ihren Lebensraum gefährden, brauchen sie die Hilfe von Profis. Genau jetzt beginnt deine Mission als Holzschützer und Bautenschützer. Dabei wirst du immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, weil sowohl die Schäden als auch deren Ursachen sich von Fall zu Fall unterscheiden. Die meisten dieser Aufgaben lassen sich nur im Team bewältigen.
Deine Aufgaben
Du bist der Holz- und Bautenretter
- Messungen von Schad- und Gefahrstoffen
- Bekämpfung von Pilz- und Insektenbefall
- Trocknung und Abdichtungen von Gebäuden
Nasse Wände, Risse in Mauern, Schimmelpilze in Wohnungen oder Holzschädlinge im Dachstuhl? Für dich kein Problem! Denn du bist der Fachmann, der weiß, wie man diese Schäden beseitigt und damit das Gebäude rettet.

Was macht ein Holz- und Bautenschützer?
Diese Frage ließ sich die Bundesagentur für Arbeit von der DHBV-Mitgliedsfirma Kögel Bau GmbH & Co. KG und deren Auszubildenden Marlo beantworten.
Deine beruflichen Zukunftschancen im Holz- und Bautenschutz sind sehr gut
Ob Geselle, Vorarbeiter, Meister oder Studium, mit einer Ausbildung stehen Dir viele Türen offen
Du hast als ausgebildeter Geselle die Möglichkeit, dich zum Vorarbeiter oder auch zum Meister im Holz- und Bautenschutz weiterbilden zu lassen und so beruflich noch höher hinaus zu kommen – beispielsweise durch eine Selbstständigkeit und die Gründung eines eigenen Betriebes. Die erste Meisterschulung begann am 04. Februar 2013 in der Handwerkskammer Düsseldorf. Weitere Informationen zur Meisterausbildung findest du über diesen Link: Meisterausbildung. Nach bestandener Gesellenprüfung besteht auch die Möglichkeit, dass du ein Studium (Bachelor of Engineering) aufnimmst oder dich als Techniker oder Fachwirt weiterbildest.
Das Bachelor-Studium „Bauen im Bestand“ an der Fachhochschule Münster kannst du direkt nach deiner 3-jährigen Berufsausbildung und zusätzlichen 3 Jahren Berufserfahrung aufnehmen, ohne Abitur oder Fachabitur! Die Kosten für ein Semester betragen € 2.690, für das 6-semestrige Studium insgesamt € 16.140. Weitere Informationen hierzu findest du unter: www.hbz-bildung.de.
Wie gefragt Fachkräfte im Holzschutz und Bautenschutz sind, belegt die hohe Rate der übernommenen Auszubildenden: Durchschnittlich werden 80 % der Holz- und Bautenschützer nach der Gesellenprüfung von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. Die restlichen 20 % finden in der Regel – sollten sie den Beruf beibehalten – bei anderen Betrieben eine Festanstellung. Die Auftragslage ist so gut, dass viele Unternehmen Aufträge sogar ablehnen müssen, weil ihnen das nötige Personal fehlt. Somit kann jeder motivierte Auszubildende mit einem sicheren Arbeitsplatz rechnen.
Berufsalternativen
Holz- und Bautenschützer können überall dort eingesetzt werden, wo es darum geht, Häuser zu sanieren und für die Zukunft zu erhalten.

Holz- und Bautenschützer – sichere dir deine berufliche Zukunft!
Warum machst Du eine Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer, wie gefällt Dir die Ausbildung und was erwartest Du von diesem Beruf für Deine Zukunft?
Die Voraussetzungen
Köpfchen gefragt – ohne naturwissenschaftliche Kenntnisse geht es nicht
Wer retten will, muss seine Gegner kennen! Und deine Gegner sind die Gesetze der Natur! Feuchtigkeit, Temperaturunterschiede und Schadstoffe auf Baumaterialien stellen dich immer wieder vor neue Herausforderungen. Aber auch mit den biologischen Eigenschaften von Holzschädlingen oder Schimmelpilzen sowie den chemischen Reaktionen von Holz- und Bautenschutzmitteln musst du dich auskennen.
Diese Schulkenntnisse brauchst du
Um deine Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer erfolgreich abzuschließen, solltest du einen Hauptschul- oder Realschulabschluss haben und dich für folgende Schulfächer interessieren:
Als Holz- und Bautenschützer bist du ein echter Handwerker! Im Umgang mit Werkzeugen zeigst du Geschick und du bringst ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen mit.
Nicht alle Holzzerstörer sind gleich gefährlich. Also ist es für dich wichtig zu wissen, mit wem du es zu tun hast und dafür ist biologisches Verständnis und Interesse notwendig.
Wie umweltschädlich sind die Mittel, die ich einsetze für Mensch und Natur? „So viel wie nötig und so wenig wie möglich”: Dies ist dein Leitspruch, um zum Schutz der Umwelt als Holz- und Bautenschützer beizutragen.
Wann entsteht Schimmel? Was bedeuten 70 % Luftfeuchtigkeit? Für eine fachgerechte Sanierung musst du dich mit der Entstehung von Feuchtigkeit und ihrem Einfluss auf Baumaterialien auskennen.
Wie groß ist die Fläche, die ich sanieren muss? Wie mische ich Mörtel im richtigen Mengenverhältnis? Dies auszurechnen, darf für dich kein Problem sein.
Qualifizierung im Holz- und Bautenschutz

Hier findet Deine Ausbildung statt
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus.
Sie möchten ein Ausbildungsbetrieb werden?
Nullam dictum felis eu pede mollis pretium. Integer tincidunt.
In den Berufsschulen wird im Blockunterricht (insgesamt 13 Wochen im Schuljahr) der Ausbildungsberuf Holz- und Bautenschutz unterrichtet.
In Ausbildungszentren der Bauwirtschaft führen die überbetriebliche Ausbildung im Holz- und Bautenschutz durch.
So wirst du vergütet
Deine Ausbildungsvergütung ist eine der höchsten in Deutschland
- Der Lohn des Holz- und Bautenschützers entspricht dem des Maurers und Zimmermanns und damit gehört der Beruf zu den bestbezahlten Berufsausbildungen in Deutschland.
- Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.
Mehr Informationen
Jetzt Ausbildung starten

Sie wollen ausbilden?
Wer Fachwissen mit Zukunft sucht, bildet Holz‑ und Bautenschützer aus – für Qualität, die sichtbar bleibt und Vertrauen schafft. So sichern Betriebe nicht nur ihr Know-how, sondern auch ihren guten Ruf in einer wachsenden, nachhaltigen Branche.