Gute Zukunftschancen im Holz- und Bautenschutz

Expertise des Bundesinstituts für Berufsbildung

Im Baugewerbe ist ein signifikanter Rückgang von Bautätigkeiten und ein damit verbundener Rückgang der Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen.

Zunehmende Bedeutung und ein verstärktes Interesse gewinnt jedoch immer mehr die Instandsetzung und Sanierung von existierender Bausubstanz („Bauen im Bestand“).

Somit ist hier von einem hinreichenden, auf zeitliche Dauer ausgerichteten und einzelbetriebsunabhängigen Bedarf auszugehen.

Holz- und Bautenschutz ist von hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung und erfordert qualifiziertes Fachpersonal. Unternehmen suchen ihre Mitarbeiter entweder im Bereich des Bauhauptgewerbes und qualifizieren diese dann im Rahmen von Kurzzeitkursen, die der DHBV (Deutscher Holz- und Bautenschutzverband e.V.) in Zusammenarbeit mit einigen Kammern anbietet.

Andere Mitarbeiter kommen aus gänzlich anderen, baufremden Branchen und werden zunächst entsprechend angelernt. Diese Situation ist für die Betriebe insgesamt gesehen unbefriedigend, da die anspruchsvollen Tätigkeiten im Holzschutz und Bautenschutz qualifiziertes, strukturiert und organisiert ausgebildetes Personal auf Facharbeiterniveau zwingend erfordern.

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